Termin-Vorschau:

Fr, 10.11., 17 Uhr Martinsfeier in der Kirche, anschl. Laternenzug
Fr, 17.11., 16:30 Uhr Treffen der Firmlinge im Pfarrheim in Dipbach
                19 Uhr Kath. FB: Vortrag: "Die Kunst NEIN zu sagen"
So, 19.11., 8:30 Uhr MF, anschl. Krnzniederlegung
                14 Uhr Büchereinachmittag im Pfarrheim/ AWO-Heim
Di, 21.11., 14 Uhr MF
Sa, 25.11., 18:30 Uhr VAM mit Vorstellung der Kommunionkinder
Di, 28.11., 10 Uhr Senioren: besuchen den Kindergarten
Mo, 04.12., 18:30 Uhr Hausgottesdienst
Fr, 08.12., 19 Uhr Kath. FB: Adventsfeier im Pfarrsaal
Fr, 15.12., 16:30 Uhr Treffen der Firmlinge im Pfarrheim, Oberpleichfeld
Sa, 16.12., 6 Uhr Kath. FB: Frühschicht in der Matthäus-Kirche, anschl. Frühstück
                18:30 Uhr  VAM
So, 17.12., ?? Adventliche Stunde

 

Neue Wege im Rahmen der „Pastoral der Zukunft“

Verwaltungsleiter Andreas Hornung kümmert sich um 15 Kirchengemeinden

Jetzt ist Andreas Hornung ganz da in den beiden Pfarreiengemeinschaften „Fährbrück“ und „Volk Gottes an Pleichach und Main“. Seit Ostern 2017 arbeitet der Würzburg-Lengfelder in den zwei kooperierenden Pfarreiengemeischaften ganztags als Verwaltungsleiter und unterstützt damit das Seelsorgeteam um den leitenden Pfarrer Helmut Rügamer. Hornung ist einer von sieben Pionieren seiner Art in der Diözese Würzburg.



vergrößern
Verwaltungsleiter Andreas Hornung (vorn) und Pfarrer Helmut Rügamer im Pfarrbüro in Bergtheim.
Irene Konrad

„Es ist ein Pilotprojekt", erläutert Pfarrer Rügamer im Bergtheimer Pfarrhaus. Der katholische Priester hat zur Schaffung der Stelle des Verwaltungsleiters aktiv beigetragen. Im letzten Jahr war er gefragt worden, ob er ab September 2016 neben der Leitung seiner Pfarreiengemeinschaft mit acht Dörfern zusätzlich auch die Leitung der Pfarreiengemeinschaft Fährbrück mit weiteren sieben Ortschaften übernehmen würde. Die Entlastung in Verwaltungsfragen hatte Pfarrer Rügamer zur Bedingung gestellt.

 

„Meine Motivation war es gewesen, dass ich mich um Menschen kümmern möchte und nicht um Gebäude", erklärt Pfarrer Rügamer. Das sei angesichts der Größe der beiden Pfarreiengemeinschaften eine Zeitfrage, ja. Aber mehr noch fühle er sich als Pfarrer verantwortlich für die Seelsorge der ihm anvertrauten Menschen.

Im Zuge der Reform „Pastoral der Zukunft" in der Diözese Würzburg soll es künftig nur noch 40 Großpfarreien mit zentralen Verwaltungen geben. „Wir geben mit unserem Pilotprojekt Rückmeldungen, wie das Miteinander funktioniert", sagt Pfarrer Rügamer. „Wir wollen herausfinden helfen, wie der optimale Zuschnitt der künftigen Verwaltungszentren einmal sein könnte", nickt Verwaltungsleiter Hornung dazu.

Andreas Hornung hat keine theologische Ausbildung. Aber er steht der Kirche nahe. Ministrant war er in Würzburg-Lengfeld gewesen. Später wurde er Kirchenpfleger im Ehrenamt. Er hat nach seiner Ausbildung im Bischöflichen Ordinariat in verschiedenen Abteilungen in der Verwaltung gearbeitet, war nach der Zeit als Zivildienstleistender in der kirchlichen Jugendarbeit und die letzten elf Jahre im Referat Kirchenmusik beschäftigt.

Zum 1. März trat er die neue Stelle in Bergtheim an. Bis Ostern war sie eine Teilzeitstelle mit 50 Prozent. Nun unterstehen dem Verwaltungsleiter ganztags zwei Pfarrbüros mit vier Sekretärinnen. Hier sind Absprachen zu treffen, Urlaubspläne zu machen oder Krankheitsvertretungen einzuteilen. In allen Verwaltungsfragen ist Hornung Ansprechpartner für das Ordinariat, die Behörden, Firmen, Architekten und Ehrenamtliche.

Der neue Mann wird mit den 15 Kirchenverwaltungen in Bergtheim, Burggrumbach, Dipbach, Erbshausen-Sulzwiesen, Gramschatz, Hausen, Hilpertshausen-Ruppechtshausen, Oberpleichfeld, Opferbaum, Prosselsheim, Püssensheim, Rieden, Untereisenheim und Unterpleichfeld zusammenarbeiten. In seinem Verwaltungsraum sind 17 Kirchengebäude zu betreuen, dazu kirchliche Kindergärten, Büchereien, Pfarrsäle und dergleichen mehr.

Schon in seinem ersten Jahr wird Hornung viel zu tun haben. Aktuell wird der dritte Bauabschnitt im Bergtheimer Kindergarten angegangen. In diesem Zusammenhang muss eine Gruppe in den Pfarrsaal ausgelagert werden. Bausanierungen in den Kirchen in Unterpleichfeld und Rieden stehen an, der Kindergarten in Hausen soll neu gebaut werden und der Kirchturm der Wallfahrtskirche Fährbrück wird gerade aufwändig saniert.

„Wir müssen uns alle erst kennenlernen und aneinander gewöhnen", wissen Andreas Hornung und Pfarrer Rügamer. Es wird für die Menschen vor Ort eine Umstellung sein, dass in vielen Dingen nicht mehr ihr Pfarrer der Ansprechpartner ist. Oder dass bei den Abendterminen der 15 Kirchenverwaltungen statt des Pfarrers der Verwaltungsleiter eingeladen und kommen wird.

Das Seelsorgeteam der beiden Pfarreiengemeinschaften besteht neben dem Leiter Pfrrer Rügamer aus den beiden Priestern Father Dr. Paul Mutume und Pfarrvikar Duc Ninh Nguyen, der Pastoralreferentin Gabriele Michelfeit sowie den beiden Diakonen Manfred Geßner und Uwe Schaub. Dazu kommt Prior Augustinerpater Christoph Weberbauer, der ausschließlich für die Wallfahrtskirche Fährbrück zuständig ist.

Pater Anton Täuber, Pater Edmund Popp, Pater Ladislaus Duda, Pater Marcellus Jahnel und Pater Romuald Grzonka sind Ruhestandspfarrer und helfen vom Augustinerkloster in Fährbrück noch nach Kräften mit. Katechetin Hiltrud Altenhöfer ist in der Pfarreiengemeinschaft Fährbrück zuständig für die Vorbereitung und Durchführung der jährlichen Erstkommunion.

Das Seelsorgeteam hält nicht nur in den 17 Kirchen die Gottesdienste am Sonntag oder den Werktagen. Dazu kommen Beerdigungen, Taufen, Hochzeiten, Jubiläumsfeste, Einweihungen, der Religionsunterricht in den Schulen, Gratulationen, Einladungen zu Veranstaltungen und vielerlei mehr.

Der Kontakt zu den Ehrenamtlichen bleibt dem Team um Pfarrer Rügamer enorm wichtig. In der „Pastoral der Zukunft" werden engagierte Christen im Ehrenamt an Bedeutung gewinnen. Ähnlich wie ein Verwaltungsleiter in der Art von Andreas Hornung.


Veröffentlicht am 24.04.2017 um 22:49 von Irene Konrad 
 
Besucherzaehler