Pfarrkirche St. Laurentius

Tagesfahrt des Seniorenkreises nach Wiesentheid und dem Schwanberg

Die Kirche St. Mauritius in Wiesentheid und der Schwanberg waren am 13.Juni das Ziel des Seniorenkreises unter der Leitung von Helga Göbel. Wiesentheid ist ein Ort zwischen Main und Steigerwald und der Adelssitz des Grafen von Schönborn.

Eines der Wahrzeichen von Wiesentheid ist die St. Mauritius Kirche, sie steht gegenüber dem Schönbornschloss. Der ehemalige Diakon von Unterpleichfeld Uwe Rebitzer, begrüßte uns alle recht herzlich vor der Kirche. Eine Fremdenführerin und Herr Rebitzer führten uns schließlich in das Innere des neu renovierten Gotteshauses. Die Kirche Sankt Mauritius wurde nach langer Sanierung, von 2013 bis 2017, feierlich wieder eröffnet.Die Wirkung der Kirche wird innen stark von den Fresken an Wänden und Decke geprägt. Mit den restaurierten Fresken und der erneuerten Orgel ist sie eine der schönsten barocken Kirche Deutschlands. Die Grundentwürfe für die Kirche stammen vom Baumeister Balthasar Neumann.

Nach einer kurzen Besinung mit Diakon Rebitzer in der Kirche schauten wir uns das bewohnte Schönbornschloß an mit dem anschließenden Schloßpark. Der Park wurde im Jahr 1841 in einen englischen Landschaftspark umgewandelt.

Nach dem Mittagessen fuhren wir weiter über Rödelsee zum Schwanberg. Historisch entwickelte sich das Schloss Schwanberg Mitte des 15. Jahrhunderts, das unter Kaiser Friedrich III. zur Festung ausgebaut wurde. Das Renaissanceschloss ist in den vergangenen Jahren mehrmals umgebaut worden. Das nunmehr Geistliche Zentrum Schwanberg wird von den Ordensfrauen des evangelischen Casteller Ring nach der Regel des hl. Benedikt bewohnt und als Tagungsstätte, Exerzitien und Beherbergungsbetrieb eingerichtet.

Es ist ein Platz der Stille mit Weitblick auf die schöne fränkische Landschaft.

Seit Mai 2007 besteht dortein Friedwald, eine Alternative zum tradionellen Friedhof. Dort wird die Asche der Verstorbenen in einer Urne unter einem Baum beigesetzt, Die Schwestern betreuen den Fried Wald und gehen mit bei der Beisetzung Der Friedwald ist offen für alle Menschen, unabhängig von der Konfession.

Nach einer Stärkung mit Kaffee und Kuchen und dankbar für diesen sehr interessanten Tag fuhr der Bus wieder zurück nach Unterpleichfeld .

 

 

 

 


von links nach rechts:

Günter Gallena, Claudia Wild, Miriam Knorr, Michael Marx, Maria Lebender, Alexander Keller, Sebastian Radler, Gerold Kober,

Gerold KoberIm Mai 2018

 

 


Ausflug der Unterpleichfelder Senioren nach Grafenrheinfeld

 

Im April machten wir wir mit unseren Seniorinnen und Senioren einen Ausflug nach Grafenrheinfeld. Bei sonnigem Wetter legten wir eine Kaffeepause im Schloss von Werneck ein und fuhren dann weiter nach Grafenrheinfeld, wo uns der ehemalige Bürgermeister und Fremdenführer Robert Giessübel begrüßte.

Der Ort Grafenrheinfeld mit seinen ca. 3350 Einwohner liegt am östlichen Maintal und grenzt direkt an die nördlich gelegene Stadt Schweinfurt. Der Ort wurde durch das 2015 abgeschaltete Kernkraftwerk bekannt.

Herr Giessübel führte uns über den großen Rokoko-Kirchplatz in die kath. Pfarrkirche "Kreuzauffindung "mit den Doppeltürmen.Nachdem die Kirche während des 2. Weltkrieges fast völlig zerstört wurde, erfolgte in den Nachkriegsjahren der Wiederaufbau, wurde ab 1970 bis 1993 umfassend innen und außen renoviert und prägt das heutige Erscheinungsbild.

Natürlich durfte das Kirchenschatzmuseum, "die Schatzkammer Grafenrheinfelds" das im  1. Stock des ehemaligen Brauhauses untergebracht ist, bei unserer Führung nicht fehlen.
Wertvolle Figuren, Monstranzen, Kelche, Gewänder, Messbücher und der Tragehimmel sind dort untergebracht.

Den Abschluß des eindrucksvollen Tages feierten wir in der "Alten Amtsvogtei" Grafenrheinfelds.

1626 erbaut gehört sie neben dem Rathaus zu den ältesten Gebäuden der Gemeinde. Sie stellt eines der stattlichsten, noch erhaltenen Amtshäuser des Fürstbistums Würzburg dar. Die Gebäudeanlage mit ehemaliger Brauerei zählt zu den herausragendsten Gebäudeteilen der Gemeinde und trägt zur wesentlichen Identität des Ortsbildes bei. In der Amtsvogtei wird besonders die fränkische Gastlichkeit gepflegt.

Nach diesem sehr eindrucksvollem Programm und den Abschluß im Gasthof fuhren wir wieder nach Hause zurück.
I. Hammer

 

 

Besinungstag des Seniorenkreises Unterpleichfeld

"Meine Zeit steht in deinen Händen",

mit diesem schönen Lied und mit diesem Thema begann Pastoralreferentin Frau Michelfeit den Besinnungstag für die Seniorinnen und Senioren im Pfarrheim

Wie gehen wir mit der uns zur Verfügung stehenden Zeit um?

Gerade im Alter verbinden sich damit viele unterschiedliche Gedanken: Wie kann ich meine Zeit sinnvoll nutzen, auch wenn manches nicht mehr so geht wie in jungen Jahren? Wieviel Zeit bleibt mir? Für die einen vergeht die Zeit zu schnell und für die, die nicht mehr aus dem Haus können, kann ein Tag und manche Nacht sehr lang sein.

Gerne möchten wir schöne Zeiten festhalten, oder uns wünschen, dass alles wieder so wird wie früher Aber das Vergehen der Zeit können wir nicht beeinflussen.

„Es ist ein tiefer Gedanke, dass der Sinn der Zeit nicht in ihrer Länge, sondern in ihrer Fülle liegt.“ Mit diesem Gedanken endete der Vormittag.

Nach dem Mittagsessen und einer kurzen Pause fuhr Frau Michelfeit fort mit dem Lied: "Der mich atmen läßt bis du lebendiger Gott".

Wir wissen in der heutigen Zeit mehr als früher, vieles ist machbarer geworden. Wir fragen uns, wo spüren wir noch unser Angewiesen sein auf Gott? Ausgehend vom alttestamentlichen Kohelet-Text „Alles hat seine Zeit“ war auch Zeit für ganz persönliche Gedanken: Welche Zeit ist gerade in meinem Leben? Was sind meine Werte? Wie kann ich sie noch leben?

Bei Kaffee und Kuchen wurde noch viel diskutiert und mit einem Wortgottesdienst in der Kirche endete ein eindrucks-voller, besinnlicher Tag zum Thema:                             Bericht: Ingrid Hammer Foto: Doris Krüger

Meine Zeit steht in deinen Händen.





Bericht zum Pfarrfamilien-Nachmittag
 
Der diesjährige Pfarrfamilien Nachmittag der Pfarrgemeinde St. Laurentius, am Sonntag, den 21.Januar 2018, fand wie jedes Jahr im Pfarrheim in Unterpleichfeld statt. Das Programm unterschied sichschon durch die Vorstellung der Kandidaten für denneuen Pfarrgemeinderat, von der vorjährigen Veranstaltung. Erfreulich ist, dass sich wieder einige Bürger neu bereiterklärten, für das Ehrenamt imPfarr gemeinderat zu kandidieren. Weitere Kandidatenwaren bereits im alten Pfarrgemeinderat und möchten sich auch zukünftig für die Pfarrgemeinde einsetzen.
 
Es ist nicht selbstverständlich, dass sich Menschenfür eine bestimmte Aufgabe engagieren, doch in Unterpleichfeld gibt es viele Bürger, die ehrenamtlich aktiv sind. Das ist ein Segen für unsere Gesamtgemeinde und fördert die Gemeinschaft und den Zusammenhalt.
 
Maria Lebender berichtete wieder eingehendvon der Arbeit in den Sachausschüssen
und dankte dem alten Pfarrgemeinderat für die geleistete Arbeit.
Ebenso bedankte sich Maria Lebender bei den vielen Helfern der Pfarrgemeinde, die durch ihre unterschiedlichen Arbeiten unsere Pfarrgemeinde erst existieren lassen.
 
Bertram Seufert legte sachkundig die finanzielle Situation der Pfarrgemeinde dar. Er verkündete freudig, dass bereits
zahlreiche Spenden für die neue Orgel und auch für die anstehende Kirchenrenovierung eingegangen sind. Leider
muss sich die Kirchengemeinde St. Laurentius noch gedulden, da erst ab 2020 an die geplante
Renovierung gedacht werden kann, weil die Diözese noch anderweitig finanzielle Mittel einsetzen muss. Bertram Seufert dankte den vielen Gönnern und erwähnte namentlich die Spender, die unserer Kirche größere Beträge zukommen ließen.
Bei Kaffee und einem großen Kuchenangebot ergab sich eine familiäre Atmosphäre, die zu netten Gesprächen einlud und den Pfarrfamilien-Nachmittag zu einer gelungenen Veranstaltung werden ließ. Ein Dankeschön noch
an Alle, die in irgendeiner Form zum Gelingen beigetragen haben
.
Gerold Kober
Mitglied des Pfarrgemeinderates
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