Pfarrkirche St. Laurentius


Sternsinger 2019

Die 25 Sternsinger der Pfarrgemeinde St. Laurentius Unterpleichfeld, sammelten am heutigen Dreikönigstag 3350 Euro. An alle Sternsinger ein Dankeschön für ihren Einsatz für diese gute Tat.

In diesem Jahr hatte die Sternsinger Aktion das Motto: „Wir gehören zusammen“.
Dabei geht es vorranging um die finanzielle Unterstützung von Kindern mit Behinderung in Peru.

Der Brauch der Sternsinger hat seinen Ursprung in der Erwähnung der Sterndeuter in der Bibel. Schon im 6. Jahrhundert wurden aufgrund der drei Weihegaben Gold, Weihrauch und Myrrhe sowie des Bezuges auf Psalm 72 drei Personen vermutet. Aus diesen wurden im 8. Jahrhundert Könige mit den Namen Caspar, Melchior und Balthasar. Erstmals lässt sich der Brauch des Sternsingens im 16. Jahrhundert urkundlich nachweisen. Besonders in den Niederlanden und Belgien, aber auch in Deutschland bürgerte sich die Tradition ein, welche bis heute erhalten ist. Dabei zogen ursprünglich verkleidete Männer oder Buben als drei Könige eines vorausgetragenen großen Sterns von Haus zu Haus. Dazu trugen sie weiße Hemden, waren als Könige verkleidet oder hatten ortsabhängig bestimmte Kostüme an. Das Sternsingen an sich geht auf die frühere Tradition des Krippenspiels zurück.
Heute wird diese Tradition von Kindern, oft sind es Ministranten, ausgeübt und ist bei den
Katholiken wie auch in den orthodoxen Kirchen üblich. Das C+M+B wird dabei entweder als die Anfangsbuchstaben der Namen Caspar, Melchior und Balthasar gedeutet, öfter aber als Segensbitte: Christus Mansionem Benedicat und bedeutet: „Christus segne dieses Haus“. Die Hausinschrift an Tür und Türstock geht auf alte Bräuche um Schutz und Eigentum zurück. Dadurch soll Unheil jeglicher Art, im kommenden Jahr abgewehrt, werden.

Gerold Kober
Mitglied im Pfarrgemeinderat

 

Adventsmarkt 2018

Sternenglanz und Lichtermeer

Bereits zum sechsten Mal veranstaltete das Adventsmarktteam einen kleinen aber feinen Adventsmarkt rund um das Pfarrheim. Zu Beginn stimmten uns die Kindergartenkinder mit Liedern auf die Adventszeit ein.
Kinder und Erwachsene waren begeistert von den angebotenen Leckereien. Ob es der duftende Glühwein oder der Kinderglühwein, die leckeren Waffeln, die hausgemachten Kuchen und Torten oder die gegrillten Bratwüste waren, für jeden Geschmack war etwas dabei.
Besonders begehrt waren die Adventskränze und Gestecke, die sehr schnell ausgesucht waren. Aber auch die selbstgestrickten Socken, Handarbeiten und Bastelarbeiten aus Filz, Engel aus Papier und Holz wurden gerne gekauft. Auch bei den selbst gebackenen Plätzchen, Heinerle und Rumkugeln konnte so mancher nicht widerstehen.
Wie immer wird er Erlös des Adventsmarktes für die Renovierung der Kirche und Orgel gespendet.

Wir bedanken uns bei allen Besuchern des Adventsmarktes und bei den Alphornbläsern, die uns bereits am Nachmittag mit ihrer Musik in vorweihnachtliche Stimmung brachten.

Besonderes „DANKE“ den vielen Helfern, am Adventsmarkt selbst und bei den Vorbereitungen wie „Kränze binden“ sowie auch bei den Damen, die eifrig Socken strickten.



Adventsfeier bei den Senioren in Unterpleichfeld

Einen besinnlichen Nachmittag erlebten die Seniorinnen und Senioren im adventlich geschmückten Pfarrheim in Unterpleichfeld. Helga Göbel begrüßte die anwesenden 70 Mitbürgererinnen und Mitbürger und besonders Pastoralassistentin Lucia Hackenberg aus der Pfarreien-gemeinschaft "Volk Gottes an Pleichach und Main" und PGR-Vorsitzende Maria Lebender.
Bei Kaffee und zahlreichen Kuchen, die vom Pfarrgemeinderat für die Senioren gebacken und spendiert wurden, konnten sich alle angeregt unterhalten und austauschen. Wir bedanken uns ganz herzlich beim Pfarrgemeinderat für die vielen guten Kuchen.
Anschließend hielt Lucia Hackenberg eine adventliche Besinnung über Licht und Frieden. Es wurde auch den Verstorbenen Johanna Brand, Leni Bauer und Josef Brand aus dem Seniorenkreis gedacht.
Die musikalische Begleitung übernahmen 3 Musikerinnen des örtlichen Musikvereins mit vorweihnachtlichen Weisen zum Mitsingen.
Zur Freude aller kamen die Vorschulkinder des Kindergartens mit ihren Erzieherinnen und trugen ein
Singspiel von Rosin vor:
Weihnachten ist nicht nur der Tannenbaum der in den Geschäften steht als schöner Weihnachtstraum.
Es ist zwar lange her, doch Weihnachten ist mehr. Weihnachten ist geboren Jesus Christ.

Als Gast kam auch Bürgermeister Alois Fischer um den Senioren gute Wünsche für das Weihnachtsfest und zum Jahreswechsel zu überbringen. Er bedankte sich bei der Seniorenleitung für ihr Engagement im Seniorenkreis mit einem Präsent.
Zum Abschluß dieser vorweihnachtlichen Feier überrraschte das Leitungsteam mit einem festlichen Abendessen.
In den folgenden Tagen wurden die kranken und behinderten Personen zu Hause und in den Altenheimen besucht. Sie sollen gerade in der Weihnachtszeit nicht vergessen werden.

 


Kirchweihessen mit den Senioren in Unterpleichfeld

Am 20.11. feierten wir wie jedes Jahr mit unseren Seniorinnen und Senioren im Sportheim Kirchweih. 70 Personen nahmen an dem ausgezeichnetem Essen mit Gans und Burgunderbraten teil. Helga Göbel begrüßte alle recht herzlich und gratulierte die Personen, welche seit dem letzten Treffen Geburtstag hatten . In das Geburtstagslied stimmten alle fröhlich ein.
Aus dem Leben von früher erzählte Herr Giessübel aus Grafenrheinfeld manche ernste und fröhliche Geschichte und Tatsachen, die wir uns heute noch gut vorstellen können.
So mußten wir als Kinder jeden Morgen um 7 Uhr in die Kirche zur Messe gehen und anschließend gleich zur Schule. Dort gabs bei Schwätzen oder Vergessen der Hausaufgabe machen Schlag mit dem Stock.

Die Mutter war stets zu Hause bei den Kindern und im Haus in der Küche, im Garten,und auf dem Feld tätig. Sonntagsarbeit auf dem Feld gab es nicht.
Die Bauern fuhren mit Pferde oder Kühe aufs Feld und die Dreschmaschine drosch das Getreide in der Scheune..

Die Nachbarschaftshilfe war groß, und auf den Dörfern gab es die Schwestern aus den verschiedenen Klöstern wie Kranken-, Schul-und Kindergartenschwester. Der Namenstag war wichtiger als der Geburtstag.

Die vielen Wallfahrten leben heute wieder auf, leider ohne Pfarrer. Die Leitung der Prozessionen übernehmen meistens die ausgebildeten Laien. Auf die christliche Erziehung wurde früher sehr viel Wert gelegt.

Nach den vielen Diskussionen sang Herr Giessübel zum Abschluß mit uns das Frankenlied.

 

 

 

 


Ausflug der Senioren nach Euerfeld und Neuses am Berg

Die diesjährige Federweißenfahrt mit 50 Personen an Bord, führte uns erst nach Euerfeld zur Bruder Klaus Kapelle. Helga Göbel las uns dort einen kurzen Bericht aus dem Leben von Niklaus von der Flüe vor. 1947 wurde Bruder Klaus - wie er sich nach seinem Weggang von daheim nennt - heiligesprochen. Die Katholische Landvolkbewegung ernennen ihn zu ihrem Patron. Die Senioren waren 2017 bereits anläßlich ihres 40jährigen Jubiläums in der Schweiz und dabei natürlich auch in Flüe.
In Euerfeld baute die kath. Landvolkbewegung ihm zu Ehre eine Kapelle . Der heilige Nikolaus von der Flüe wird auch in unseren Tagen zum Brückenbauer für den Frieden in dieser Welt.
Nach einem Lied, das wir zusammen sangen, fuhren wir weiter nach Neuses am Berg in die Heckenwirtschaft.. Dort saßen wir alle bei herrlichem Wetter im Freien unter Sonnenschirme und genossen den süffigen Federweißen mit Beilagen. Vergessen wurden auch nicht die Geburtstagskinder der letzten 3 Monate. Zusammen sangen wir das bekannte Geburtstagslied.
Viel zu schnell war der unterhaltsame Nachmittag zu Ende. Im Bus bedankte sich die Seniorenkreisleiterin Helga Göbel bei unserem Busfahrer Hermann für die gute Organisation.
I. Hammer


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